Der neue Gefängnisdirektor Henry Brubaker lässt sich vor seinem offiziellen Amtsantritt als Gefangener ins Wakefield-Gefängnis schleusen, damit er sich selbst von der Gewalt und Korruption innerhalb seiner Mauern überzeugen kann. Er versucht Reformen durchzusetzen, scheitert aber an profitgierigen und korrupten Vorgesetzten und muss schließlich einem bequemeren Mann weichen.

Stuart Rosenberg inszenierte ein eindringlich gespieltes, packendes Sozial-Drama, das zum einen auf den Erinnerungen von Thomas O. Murton (er hatte Ende der Sechziger eine Gefängnisfarm in Arkansas zu reformieren versucht) basiert und zum anderen auch die Hintergründe des Aufstandes der Gefangenen von Attica zu integrieren weiß. Murton wirkte bei dieser Produktion als Berater mit, wodurch das spannende Knastdrama ein hohes Maß an Authentizität erhält.

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