Das aufgemotzte Sportauto Lightning McQueen zählt zu den Besten seines Faches und so träumt der rote Raser vom ganz großen Sieg, der ein sorgenlosen Leben bescheren soll. Doch auf dem Weg zum alles entscheidenden Rennen landet Lightning völlig auf sich selbst gestellt in einem öden Provinznest jenseits der Autobahn. Einst lag Radiator Springs an einer wichtigen Highway-Route, heute ist es ein vergessenes Wüstenkaff. Doch dessen Bewohner zeigen Lightning bald, wo der Hammer hängt. So lernt der eitle Flitzer den wahren Wert von Freundschaft kennen...

Hat man sich erst einmal an die ungewöhnliche Konstruktion gewöhnt, dass hier Autos Lebewesen ersetzen, erwartet einen mit diesem siebten Langfilm aus den Computern des Hauses Pixar ein Riesenspaß. Firmenchef John Lasseter übernahm (erstmals seit "Toy Story 2") wieder selbst die Regie und schrieb am Drehbuch mit. Das Ergebnis ist ein detailfreudiges Rennauto-Epos, in dem es sehr menschlich zugeht. Technisch auf höchstem Niveau überzeugen vor allem die vielen kleinen Nebensächlichkeiten und Anspielungen - etwa wenn die Autos im Autokino Pixar-Filme (etwa "Toy Car Story" und "Monstertruck, Inc.") anschauen, in denen die Akteure durch Autos ersetzt wurden oder die Sprecherrollen von Niki Lauda, Michael Schumacher und Mika Häkkinen. Süffisant: im Original spricht Hobby-Rennfahrer Paul Newman jenen alten Rennhasen, der Lightning schließlich den Weg weist. Ein Film nicht nur für Autofreaks, sondern für die ganze Familie.

Foto: Buena Vista