Zunächst nimmt Regisseur Elio Petris den Zuschauer bei der Hand, indem er ihm von einem hageren Mann erklären lässt, was eigentlich los ist: "The Big Hunt" heißt das Spiel, das die Welt in Atem hält, große Kriege abgelöst und das Problem der Überbevölkerung beseitigt hat. "Wenn es das Spiel 1940 schon gegeben hätte, Hitler hätte daran teilgenommen, der Zweite Weltkrieg nie stattgefunden", wird später jemand sagen. Wer bei dem Spiel mitmacht, muss zehn Runden überstehen, immer abwechselnd eine als Jäger und eine als Opfer. Jeder Jäger bekommt ein Opfer zugelost, über das er alles erfährt: Aussehen, Adresse, Beruf, Gewohnheiten, Hobbys. Sein Ziel ist es, dieses Opfer umzubringen, um so in die nächste Runde zu gelangen. Das Opfer, das umgekehrt nicht weiß, wer sein Jäger ist, muss diesen wiederum rechtzeitig erkennen, und ihn sich seinerseits vom Hals schaffen, um in der nächsten Runde wieder als Jäger antreten zu können. Wer so alle zehn Runden übersteht - und das waren bisher nicht viele - erhält eine Million Dollar als Preisgeld und darf den Rest seines Lebens als gottgleich verehrte Prominenz verbringen.