Willie Stark ist ein einfacher Südstaaten-Mann, der sich dazu überreden lässt, in die große Politik einzusteigen. Tatsächlich kann er mit seinen leidenschaftlichen Reden gegen das Establishment und dessen Korruption schnell die Menschen auf seine Seite ziehen. Doch je weiter er nach oben kommt, desto größer wird der eigene Machtmissbrauch. Als er schließlich sogar zum Gouverneur gewählt wird, mutiert er genau zu jenen Machthabern, die er einst aufs Bitterste kritisierte...

Nach dem Roman von Robert Penn Warren (der bereits 1949 von Robert Rossen unter dem Titel "Der Mann, der herrschen wollte" verfilmt wurde) wagte Oscar-Preisträger Steven Zaillian (Drehbuch zu "Schindlers Liste") dieses Remake über den Aufstieg und Fall eines Bilderbuchpolitikers. Die Story bezieht sich auf den in den USA legendären Louisiana-Gouverneur Huey P. Newton. Hätten sich nicht ein paar Längen eingeschlichen und würde Sean Penn nicht ab und etwas zu viel des Gutes spielen, man hätte es mit einer brillanten Allegorie über finstere Politmachenschaften zu tun.

Foto: Sony Pictures