Hannes Melker, ein fleißiger Fernmeldetechniker mit dem Herz 'am rechten Fleck', ist zufrieden mit seinem Leben. Er liebt seine Frau und seine Kinder. Nach der Arbeit baut er am Eigenheim weiter und ist mit Leib und Seele in seinem Handballverein engagiert. Aber scheinbar entspricht seine Wahrnehmung nicht ganz der Realität, denn nicht alles läuft so harmonisch und glatt wie er annimmt. Die Kinder, beide im Teeny-Alter, führen längst ihr eigenes Leben, von dem Hannes nicht alles mitbekommt. Seine Frau Britta lässt am 16. Hochzeitstag aber erst die Bombe platzen: sie hat eine Jugendliebe getroffen und die alten Gefühle sind erneut entbrannt. Doch Hannes will um seine Frau kämpfen, und zwar mit allen Mitteln: Noch unter Schock wird erst mal Tom, der Liebhaber seiner Frau, vermöbelt...

Diese hausbackene TV-Komödie inszenierte Hermine Huntgeburth mit Leichtigkeit und Humor ohne zu sehr in Schwarz-Weiß-Malerei zu verfallen. Die Regisseurin Hermine Huntgeburth, die ihr Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg (Studienschwerpunkt Film) an und ab 1983 ihr Filmstudium im australischen Sydney fortsetzte, verfasste schon früh Drehbücher und sammelte während ihres Studiums bei mehreren Filmproduktionen praktische Erfahrung als Technikerin und Kamerafrau. Nach mehreren Kurzfilmen drehte sie 1991 mit "Im Kreise der Lieben" ihren ersten langen Spielfilm. Es folgten "Ein falscher Schritt" (1994), "Gefährliche Freundin" (1996), "Und alles wegen Mama" (1998), die Ingrid-Noll-Verfilmung "Der Hahn ist tot" (1999), " Stunde des Wolfes" (1999), "Romeo" (2000) und der Kinofilm "Das Trio" (1997).