Ein schüchterner Bahnhofsvorsteher in einem Provinznest bietet über Nacht einer eleganten Dame aus Rom Unterschlupf vor ihrem Verlobten. Sie will sich trennen und am Morgen nach Frankfurt aufbrechen. Ganz zaghaft lernen sich die beiden über Nacht kennen, sie sind aber den wütenden Angriffen des habgierigen Verlassenen ausgesetzt. Der kleine Bahnhofsvorsteher versucht, die Verfolgte zu schützen und wächst dabei über sich hinaus...

Das gelungene Spielfilm-Regie-Debüt des Italieners Sergio Rubini, der auch in der Rolle des schüchternen Bahnhofvorstehers zu sehen ist. Neben der genauen Zeichnung der Protagonisten und der sorgfältigen wie unspektakulären Inszenierung gefällt besonders der feine Humor, den Rubini immer wieder einfliessen lässt.