Achim und Vera sind befreundet und führen ein unbeschwertes und fröhliches Leben. Bis sie sich ernsthaft darüber streiten, wie sie die Silvesternacht gemeinsam verbringen wollen. Vera will ausgelassen mit den Freunden feiern, während Achim eine einsame Skihütte mit Ruhe und Besinnlichkeit vorzieht. So fährt er allein in die Berge. In der Hütte begegnet er der Studentin Susanne, gemeinsam verbringen sie die Silvesternacht, lernen sich kennen und lieben. Doch durch eine unglückliche Verwechslung der Bahnstation verlieren sie sich auf der Heimreise aus den Augen. Auch ihre Namen und Adressen haben sie nicht ausgetauscht, und so wird ein Wiedersehen fast unmöglich. Das Einzige, was Susanne bleibt, ist eine geschnitzte Holzfigur. "Der Engel mit dem Saitenspiel", ein Geschenk Achims ...

Nach seinem riesigen Erfolg mit "Die Feuerzangenbowle" drehte Heinz Rühmann noch im gleichen Jahr diesen mit viel Feingefühl inszenierten Mix aus Unterhaltungsfilm und Romanze, den er nach dem Drehbuch von "Feuerzangenbowle"-Regisseur Helmut Weiss und Curt J. Braun ("Auf der Reeperbahn nachts um halb eins") inszenierte. In der Adaption des gleichnamigen Bühnenstücks von Alois Johannes Lippl besetzte Rühmann die weibliche Hauptrolle mit seiner langjährigen Ehefrau Hertha Feiler, mit der er von 1939 bis zu deren Krebstod im November 1970 verheiratet war.

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