Im nächtlichen Buenos Aires verkauft der gut aussehende Victor sowohl Drogen als auch seinen Körper: So treibt er es mit einem Dauerkunden im Auto, besucht gemeinsam mit einem Freund einen Fitnessclub in der Hoffnung, neue Kunden zu finden, und geht schließlich mit einem Diplomaten in dessen Hotelsuite...

Der Alltag eines Strichers mag ja entsprechend gelagerte Zuschauer interessieren, aber alle, die hier eine dramatische Handlung erwarten, werden enttäuscht. Im Rhythmus der Nacht plätschert das Geschehen vor sich hin ohne auf Höhen oder Tiefen zu achten. Einzig die mitunter surrealen Zwischentöne können die Aufmerksamkeit des geneigten, noch nicht eingeschlummerten Betrachter auf sich ziehen.

Foto: Salzgeber