Eine kleine Provinztheatertruppe erreicht mit ihrem Bus Villaserena, eine malerische kleine Stadt fernab der Zivilisation in den bolivianischen Anden. Niemand ahnt, dass sie den Frieden der verschlafenen Gemeinde nachhaltig erschüttern wird. Denn Celina, die Frau von Ruperto, des wohlhabendsten Bürgers, verliebt sich unsterblich in Gastón, den Hauptdarsteller der Truppe. Während einer nächtlichen Aufführung wird das Paar vor den Augen der versammelten Bürgerschaft in flagranti erwischt und mit Schimpf und Schande aus der Stadt gejagt, verfolgt von dem wild um sich schießenden, betrogenen Ehemann. Nach der Abreise der Theatertruppe kehren Friede und Vergessenheit nach Villaserena zurück, um einige Jahre später erneut heftig gestört zu werden...

Dem bolivianischen Regisseur Paolo Agazzi gelang eine wunderbare Satire auf den Einzug der Zivilisation in die Anden der 50er Jahre. Der Film besticht durch das hinreißende Spiel seiner Darsteller, seine wunderschöne Fotografie und den überaus erfrischenden Humor.