Das Ende der Prohibition stellt den Gangster James Francis "Bugs" Ahearn wie die Bosse des organisierten Verbrechens vor unerwartete Probleme. Denn mit der Legalisierung des Alkoholgenusses entfallen Profit und Notwendigkeit der illegalen Kneipen. Und gerade diese brachten den Banden die größten Profite. Bugs beschließt deshalb, aus der Not eine Tugend zu machen und ehrbar zu werden. Er zahlt seine Gangmitglieder aus und setzt sich in den Westen ab. Dort will er sich mit Hilfe seiner ergaunerten Millionen einen Platz in der High Society erkaufen. Unterstützt wird er dabei von einer Familie des Geldadels. Dass seine neuen Freunde völlig verarmt sind und ihm nur sein Geld abluchsen wollen, merkt er dabei fast zu spät...

Nur drei Jahre nach "Der kleine Cäsar" erschien mit "Der kleine Gangsterkönig" bereits die Parodie auf diesen Film und damit das ganze Genre im Kino – auch ein Zeichen für den ungeheuren Erfolg der Gattung. Aus dem "kleinen Caesar" war, so der Originaltitel, ein "kleiner Gigant" geworden. Dass es sich dabei, angesichts der körperlichen Beschaffenheit Robinsons, eher um einen großen Zwerg handelt, zeigt die Ironie des Films bereits in seinem Titel. Ein weiterer Seitenhieb ist die Verbindung der ehrbar gewordenen Unterwelt mit der scheinbar feinen Gesellschaft, die sich bei genauer Betrachtung als geldgierig und skrupellos erweist.