Für den 11-jährigen Alexander war es der schlimmste Tag in seinem noch jungen Leben: Er war nicht nur mal wieder der Blödmann der Klasse, er hat sich auch noch vor seiner heimlichen Liebe blamiert.

Doch während ihm die blödesten Dinge (Kaugummi im Haar, ein Schulheft ist abgefackelt usw.) passiert sind, schwelgt der Rest der Familie – die Eltern und zwei ältere Geschwister - im puren Glück.

Als er sich dann heimlich wünscht, dass doch auch die anderen Familienmitglieder mal Pech haben sollten, glaubt er, dass es seine Schuld ist, als am nächsten Tag bei allen alles schief läuft und über die gesamte Familie das absolute Chaos hereinbricht ...

Komödie nach Schema F

Und wieder eine Hollywood-Komödie nach Schema F. Die Produzenten der renommierten Disney-Studios haben hier die Verfilmung des Kinderbuchklassikers "Alexander und der mistige Tag" (bereits 1972 von Judith Viorst veröffentlicht) in Auftrag gegeben.

Regisseur Miguel Arteta ("Willkommen in Cedar Rapids") hat daraus allerdings einen absolut überraschungsfreien Familienspaß gemacht, der nicht nur völlig unglaubwürdig ist (der Vater ist gerade arbeitslos, aber man gibt Unsummen für eine Geburtstagsparty aus usw.), sondern auf dem amerikanischen Prinzip der heilen Welt innerhalb der Familie bis zum Brechreiz herum reitet.

Die meisten Gags sind leider auch nicht komisch und die turbulenten Ereignisse eher peinlich bis dämlich. Ein wirklich unterhaltsamer Spaß ist dies zumindest nicht, auch wenn Steve Carell hier ab und zu versucht, die Kohlen aus dem Feuer zu holen.

Sehen Sie hier den Trailer zu "Die Coopers - schlimmer geht immer":