Ein junger Anwalt wird bei seinem aktuellen Fall mit der eigenen Vergangenheit konfrontiert. Denn er will seinen Großvater vor der Gaskammer retten. Dieser erweist sich als ekliger Rassist und Schwulenhasser, der möglicherweise in den 60er-Jahren bei einem Anschlag im Auftrag des Ku-Klux-Klan (versehentlich) die zwei kleinen Söhne eines jüdischen Anwaltes ermordete. Der Anwalt will die Hintermänner des Attentats ausfindig machen und gerät dadurch in einen gutbürgerlichen Sumpf aus Schuld und Vertuschung ...

Dies ist - vor allem Dank der Darsteller und der Inszenierung - zweifellos eine der besseren John Grisham-Verfilmungen. Zumal die Story diesmal politisch weniger fragwürdig ist als beispielsweise die von "Die Jury". Als Co-Produzent betätigt sich hier übrigens Regie-Kollege Ron Howard.

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