Als der britische Autor James Miller ein Kunstbuch über Original und Fälschung auf einer Lesereise in Italien vorstellt, trifft er auf eine schöne Kunsthändlerin. Er stimmt zu, mit ihr am nächsten Tag eine Landpartie zu unternehmen. Während ihrer angeregten Diskussionen wird klar, dass sich beide bereits schon vorher begegnet sind. So werden sie in einer kleiner Bar sogar für Ehepartner gehalten ...

Hier macht bereits der Inhalt des Buches klar, dass es um Original und Fälschung, Wahrheit und Lüge, Realität und Fiktion geht. Leider plätschert die Inszenierung des iranischen Regisseurs Abbas Kiarostami ("Quer durch den Olivenhain", "Der Geschmack der Kirsche") etwas betulich vor sich hin, bis man erahnen kann, dass das Treffen der Hauptfiguren alles andere als zufällig stattfand. So sind zwar einige Wendungen durchaus interessant, gehen aber in den vielen ausgetauschten Belanglosigkeiten oft unter. Juliette Binoche erhielt für ihre Darbietung in Cannes 2010 die Goldene Palme als beste Darstellerin.



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