Als Dreijährige wurde Lana vom Vater im Zoo von Jakarta einfach zurückgelassen. Damals nahm sich der Giraffentrainer ihrer an und Lana wuchs im Zoo auf. Ihre große Liebe gilt deshalb der Tierwelt, die sie genauestens beobachtet hat. Inzwischen erwachsen, interessiert sich Lana aber auch für den überaus charmanten Zauberer, der die Frauen mit seinem Cowboy-Kostüm betört. Lana verliebt sich und wird seine Assistentin. Doch trotz ihres Erfolges verschwindet der Cowboy eines Tages spurlos und Lana muss sich allein durchs Leben schlagen. So landet sie als Masseuse in einem Erotiksalon. Hier muss sie auch Sonderwünsche erfüllen, wäre aber lieber wieder am Ort ihrer Kindheit ...

Mit eigenwilliger Erzählstruktur taucht der indonesische Jungregisseur Edwin in die seltsame Welt seiner Protagonistin. Er zeigt den Mikrokosmos Zoo in einem kuriosen Bilderreigen, schafft es aber kaum, halbwegs Spannung oder Dramatik zu erzeugen. Dadurch entsteht eine kühle, rätselhafte Distanz zum gezeigten Geschehen.



Foto: Neue Visionen