Der junge Martìn fühlt sich von seiner Mutter nicht verstanden und streitet ständig mit seinem Stiefvater Raùl. Da er außerdem in seiner Heimatstadt Ushuaia keine Perspektive sieht, macht er sich auf eine Reise durch Südamerika, um seinen leiblichen Vater Nicolás zu finden. Seine erste Station ist Brasilien, wo Nicolás zuletzt als Anthropologe gearbeitet hat. Sein Weg führt Martin weiter nach Argentinien, Peru und Mexiko. Er lernt die unterschiedlichsten Landschaften und Menschen kennen und erlebt die Tiefgründigkeit der lateinamerikanischen Völker. Durch seine Erfahrungen findet er schließlich zu seinen eigentlichen Wurzeln.

"Die Reise" ist Road Movie, bitterböse Satire und Liebeserklärung an Südamerika zugleich. Visuell eindrucksvoll, poetisch und phantastisch will der Film "Lateinamerika durch das Prisma der Jugend wiederentdecken" (Regisseur Solanas). Nicht zuletzt die Filmmusik von Astor Piazzolla (Argentinien) und Egberto Gismonti (Brasilien) macht "Die Reise" zu einem besonderen Erlebnis.