Dr. Magnus Homma wurde zum Tode verurteilt - wegen Mordes an seiner Frau. Während sich Homma, der verzweifelt seine Unschuld beteuert, in seiner Gefängniszelle noch einmal an sein Leben erinnert, versuchen seine Verteidigerin Ilse Kersten und sein Sohn Gerhard alles, um ihn zu retten. Denn Hommas Gnadengesuch wurde abgelehnt, die Hinrichtung naht ...

Ein packender Mix aus Gefängnisdrama und Gerichtsfilm von Regisseur Paul Verhoeven, der hier in einer kleinen Rolle als Gefängnis-Geistlicher zu sehen ist. In ruhigen und authentischen Bildern, die das Zeitkolorit der frühen Fünfzigerjahre gekonnt einfangen, und mit vielen Rückblenden und technisch aufwändigen Mehrfachbelichtungen erzählt, ragt aus der überzeugenden Darsteller-Riege Werner Hinz ("Der 20. Juli", "Die Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull") heraus. Mit viel Gefühl und Einfühlungsvermögen gibt er den verzweifelten Verurteilten, der zwischen Hoffnung, Resignation und Verzweiflung schwankt.

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