Als sie ohne Absicht einen Verkehrspolizisten tötet, muss die Terroristin Rita untertauchen. In der DDR bekommt sie eine neue Identität und beginnt als Fabrikarbeiterin ein neues Leben. Dann wird ihre finstere Vergangenheit aufgedeckt und sie muss erneut ihr Leben ändern...

Volker Schlöndorff lehnte seine fiktive Story an Figuren der RAF an. Ihm ging es dabei weniger um den Hintergrund des Terrorismus als um die Beschreibung deutsch-deutscher Begegegnungen. Warum er und seine beiden Hauptdarstellerinnen bei den Filmfestspielen in Berlin ausgezeichnet wurden, bleibt wohl ein Geheimnis der Jury. Nicht nur die Ex-RAF-Terroristin, an deren Lebenslauf sich Schlöndorff und Drehbuchautor Wolfgang Kohlhaase ("Solo Sunny") sehr frei orientierten, hält den Film für schieren Blödsinn. Mit der Wirklichkeit habe er nichts gemein. Hinzu kommt, dass der Film über TV-Spiel-Qualität nicht hinauskommt. Überzeugend allerdings die Vorstellung von Hauptdarstellerin Bibiana Beglau.

Foto: Bavaria Film International