Der tief gefallene Ex-Wissenschaftler Dr. Rick Marshall staunt nicht schlecht, als seine Erfindung, die Zeitreisen möglich macht, offenbar tatsächlich funktioniert. Denn er landet mit der Forschungsassistentin Holly und dem nervigen Freak Will unvermittelt zwischen Dinosauriern in einem Paralleluniversum. Da eine Rückkehr erst einmal unmöglich scheint, muss man sich mit allerlei seltsamen wie fiesen Kreaturen herumschlagen. Nur ein Affenmensch könnte helfen. Doch der will nur wieder nach Hause ...

Spielberg-Schüler Brad Silberling ("Lemony Snicket - Rätselhafte Ereignisse") taucht hier in einen surrealen Fantasy-Kosmos und präsentiert eine nicht gerade logische, aber doch recht witzige Geschichte um einen tumben Wissenschaftler, dessen Intelligenz immer wieder vor schwierige Aufgaben gestellt wird. So überzeugt das wild-futuristische Urzeit-Spektakel auch weniger durch die hanebüchene Geschichte als durch eine Vielzahl witziger wie absurder Gags. Für derlei Späße ist Will Ferrell natürlich stets die richtige Besetzung – auch wenn ein paar Situationen (etwa die Rauschsequenz) noch deftiger hätten ausfallen dürfen. Die Idee zum Film ist übrigens nicht neu – sie basiert auf der US-TV-Serie "Im Land der Saurier" aus den Siebzigerjahren.

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