Der desillusionierte US-Regisseur A. will nach mehreren Versuchen in Rom einen Film über die Geschichte seine Mutter fertig stellen. Die liebte ihr Leben lang zwei Männer. Trotz ungewollter Trennungen fanden sie alle drei wieder zueinander.

Hier wollte der griechische Altmeister Theo Angelopoulos eindeutig zu viel. Ständig verfranst sich die Geschichte in dem historischen Bogen über so starke Themen wie Leben im Exil, Trennung, der Untergang von staatstragenden Ideologien, Vietnam-Krieg, Watergate-Skandal und den Zusammenbruch des Ostblocks. Noch dazu hat Angelopoulos, dessen ungewöhnliche Dreiecksgeschichte gleichzeitig eine Reise durch die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts ist, dabei den Zuschauer, dem in diesem Wust vor Langeweile fast schon schwindelig wird, wohl vollständig vergessen. Hier kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass keiner so genau wusste, was hier eigentlich gespielt wird. Da hilft leider auch die tolle Besetzung wenig.

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