In den 30er Jahren tummeln sich im Restaurant Szabó in Budapest illustre Gestalten, die nicht nur wegen des guten Essens, sondern auch wegen der schönen Bedienung Ilona hierher kommen. Ilona ist die Freundin des jüdischen Inhabers László Szabó. Als ein neuer Pianist zwecks Unterhaltung der Gäste eingestellt wird, verliebt sich Ilona schnell in den Künstler. Um seine Freundin nicht zu verlieren, stimmt László einer Dreiecksbeziehung zu. Doch auch der deutsche Hans Eberhard Wieck verliebt sich in die Schöne, wird aber abgewiesen. Jahre später kommt Wieck nach Budapest zurück - als SS-Mann...

Einige Szenen dieses Nazi-Dramas sind durchaus gelungen, andere bewegen sich hart an der Grenze zur unfreiwilligen Komik. Außerdem wird hier so getan, als wenn es in Ungarn abgesehen von den Deutschen keine Nazis gegeben hätte. Da scheint jemand in Geschichte nicht aufgepasst zu haben. Interessant: Ben Beckers leiblicher Vater Rolf ist in der Rolle des gealterten Geschäftsmannes zu sehen