Als Jean mal wieder von ihrem derzeitigen Freund geschlagen wird, greift sie sich ihre Tochter und sucht das Weite. Nur auf der Ranch ihres Schwiegervaters Einar in Wyoming kann sie unterkommen. Einar ist von ihrem Auftauchen Jeans begeistert, denn er gibt Jean die Schuld am Tod seines Sohnes. Einar hat sich mit seinem von einem Bären zum Krüppel gewordenen Kumpel Mitch in seinem Eremitendasein bestens arrangiert, so glaubt er. Den Tod seines Sohnes hat er immer noch nicht verarbeitet. Doch das Auftauchen von Schwiegertochter und Enkelin bringt das Leben der beiden gealterten Gestalten noch mal in Schwung ...

Endlich einmal wieder ein typischer Lasse-Hallström-Film - und das im positiven Sinn: In ruhigem Erzählduktus und vor wunderbarer Naturkulisse entwirft er eine sensible Familiengeschichte, mal humoristisch, mal überaus dramatisch. Vor allem dank der starken, einfühlsam agierenden Darsteller erweist sich das Werk trotz einiger Klischees als beste Unterhaltung.

Foto: Tobis