Was? Ein französischer Soldat treibt es im napolionischen Zeitalter in Ägyptens Wüste mit einem Leoparden? Ja, genau darum geht es in diesem geschmäcklerisch fotografierten Historiendrama: Ein Soldat soll einen Maler durch Ägypten begleiten. Doch ein Sandsturm trennt die beiden von der Truppe. Der Soldat irrt tagelang hilfesuchend durch die Gegend und landet schließlich in der jordanischen Felsenstadt Petra - na, dann hat er ja wie Moses auch Sinai durchkreuzt! Hier nähert sich ihm ein Leopardenweibchen und die beiden freunden sich an...

Was sich der gute Honore de Balzac damals beim Niederschreiben dieser doch ziemlich abstrusen Story gedacht hat, weiß man heute leider nicht. Doch die Regisseurin wollte angeblich der Verklärung der Natur entgegenwirken. Na, denn! Was bleibt, sind nette Bilder. Doch für wen und was eigentlich?