Diesmal werden die gemeinen Spiele um Eifersucht, Sex und Manipulationen von zwei verwöhnten Highschool-Teenies entfacht. Auch wenn man sich zu Beginn mit der sexuellen Verderbtheit der beiden Hauptakteure noch etwas schwer tut; den Zuschauer erwartet eine genussvolle und ideenreiche Adaption des höfischen Romans.

Nach dem 1782 erschienen Briefroman "Les liaisons dangereuses" von Choderlos de Laclos, der von einem sexuell-verderbten Intrigenspiel des Pariser Adels erzählt, entstand nach Vadims moderner Variante von 1959, Stephen Frears' Gefährliche Liebschaften und Milos Formans eher harmlosem "Valmont" nun eine Version, die im heutigen Amerika spielt: Auch hier sorgen ausgefeilt-gemeine Dialoge, hervorragende Darsteller, eine beeindruckende Fotografie (der Niederländer Theo Van de Sande stand hinter der Kamera) für beste Unterhaltung. Unter den Darstellern sticht Sarah Michelle Gellar als intrigantes Biest hervor.

Foto: Kinowelt