Seit vielen Jahren gehört Carl Mørck zum Ermittler-Team der Mordkommission Kopenhagen. Doch als er mit Kollegen in einen Hinterhalt gerät und einer der Polizisten ums Leben kommt, erleidet Carl ein Trauma. Erst zwei Monate später kehrt er in den Dienst zurück und wird nun prompt in ein Kellerbüro abgeschoben, wo er alte, nie aufgeklärte Fälle abschließen soll. Mit seinem neuen Kollegen Hafez el-Assad gelangt er so an die Akte der seit Jahren vermissten Politikerin Merete Lynggaard. Carl beschleicht mehr und mehr das Gefühl, dass die Politikerin noch leben könnte ...

Und noch ein Krimi aus Skandinavien, diesmal nach dem gleichnamigen Bestseller von Jussi Adler-Olsen, der eine ganze Reihe von Carl-Mørck-Romanen geschrieben hat, die mit "Erbarmen" ihren Anfang nahm. Die Verfilmung durch seinen Landsmann Mikkel Nørgaard ist aber leider bestenfalls gutes TV-Futter. Zu steril wirken viele Bilder, zu TV-mäßig ist die Kamera, zu vorhersehbar die Geschichte (im Gegensatz zur literarischen Vorlage) erzählt. Was bleibt: solide, aber leider wenig aufregende Krimi-Kost für Fans.



Foto: NFP (Warner)