Der New Yorker Drogenfahnder Jimmy "Popeye" Doyle kommt nach Marseille, um dem flüchtigen Drogen-Boss Alain Charnier endgültig den Garaus zu machen. Bei seinen französischen Kollegen sind seine Holzhammermethoden freilich nicht gern gesehen. Inspektor Barthélémy will den rüpelhaften Ami auf dem Abstellgleis parken. Da geht Doyle eben auf eigene Faust vor. Seine von Hass bestimmten unüberlegten Aktionen machen die mühsame Vorarbeit Barthélémys zunichte. Und dann kommt ihm auch noch sein Erzfeind Charnier in die Quere: Er schnappt sich Doyle und lässt ihn mit Heroin vollpumpen...

"French Connection II" zählt zu den wenigen Fortsetzungen der Filmgeschichte, die einem Vergleich mit dem Brennpunkt Brooklyn standhalten. Denn der Thriller begnügt sich nicht damit, die Handlung seines Vorgängers neu aufzubrühen, sondern er geht eigene Wege. Berühmt wurde die sehr lange Mittelsequenz, wo Doyle von seiner Heroinsucht geheilt wird. Die Szene drückt zwar einerseits auf den Spannungsbogen und wirkt ein bißchen wie ein "Film im Film", ist aber der herausragenden Darstellerleistung Hackmans wegen unbedingt sehenswert. In den Kinos lief "French Connection II" seinerzeit übrigens in einer um acht Minuten gekürzten Fassung.