Phillip ist zwar noch jung, aber dennoch das, was man wohl als verschroben bezeichnen würde. Tagsüber kontrolliert er in einem Keller Geldscheine, abends besucht er eine Bar mit dem Wunsch, dort einmal auf der Kleinkunstbühne aufzutreten. Doch Phillip ist scheu und traut sich nicht. Eines Abends wird er von Musikklängen in eine Bar gelockt. Dort trifft er auf die blinde Cellistin Lina. Schnell ist Phillip von der direkten Art der furchtlosen Musikerin fasziniert ...

Ein Film von Almut Getto ("Fickende Fische"), an dem absolut nichts stimmt: Die Typen sind nicht von dieser Welt, die Geschichte absurd, die Situationen unglaubwürdig. Was als Komödie gedacht war, ist bestenfalls unfreiwillig komisch. So wundert man sich etwa, wenn eine Blinde ihre Wohnung mit haufenweise bunten Lichtquellen ausgestattet hat. Oder dort zu ihrem Cello greift, das sie kurz zuvor noch in das Auto eines Mitmusikers verfrachtet hat und dieser noch gar nicht gebracht hat. Leider geht das Ganze dann genauso weiter. Ein Ärgernis auf ganzer Linie!

Foto: Timebandits