Die 17-jährige Gwendolyn hat es nicht leicht - und sie macht es sich auch nicht einfach. Sie ist sensibel und klug, denkt viel über sich und das Leben nach, kann aber auch charmant und witzig sein. Das jedoch erleben nur ausgewählte Personen, ganz bestimmt jedoch nicht ihre Hauptkontrahentin Lara, ihre eigene Mutter. Lara lässt ihrer Tochter kaum Freiräume und meint es dabei doch "nur gut". Doch das ist nicht die einzige schwierige Beziehung, mit der sich Gwendolyn konfrontiert sieht...

Ein sensibel gezeichnetes Familien-Porträt mit durchweg guten Darstellerleistungen von Stefanie Sycholt ("Malunde"). In der Rolle der heranwachsenden Gwendolyn überzeugt die Jungdarstellerin Henriette Schmidt in ihrer ersten Hauptrolle. Glaubhaft verkörpert sie das "etwas andere" Mädchen, dass sich mit so elementaren Fragen wie Erwachsenwerden, Liebe, Einsamkeit und Tod auseinandersetzt.