Winter 1945: Hunderte russische Offiziere, unter ihnen Michail (Oliver Broumis, Foto l. mit (Merab Ninidze) und Nicolai aus dem Konzentrationslager Mauthausen wagen die Flucht. Während die meisten von ihnen bereits zu Beginn erschossen werden und andere bei einer gnadenlosen "Mühlviertler Hasenjagd" sterben, gelangen einige in die Freiheit und überleben dank der Hilfe der einheimischen Bevölkerung.

Diese dunkle Kapitel österreichisch-deutscher Geschichte verfilmte Regisseur Andreas Gruber fast 50 Jahre nach dem Menschen verachtenden Kriegsverbrechen, dass SS, Soldaten und Zivilisten im Februar 1945 begingen. Gruber zeigt die grausame Treibjagd in aller Deutlichkeit, thematisiert aber auch den Mut und die Zivilcourage einiger weniger, die trotz Lebensgefahr einzelne Häftlinge versteckten. Ein Film, der an die Nieren geht! In den Kinos lief dieses aufwühlende wie erschreckende Drama seinerzeit unter dem Titel "Hasenjagd - Vor lauter Feigheit gibt es kein Erbarmen". Die Dreharbeiten wurden von dem ober-österreichischen Filmemacher Bernhard Bamberger begleitet, der die Reaktionen der Bevölkerung beobachtete und nach Zeugen für die "Hasenjagd" suchte. Sein daraus entstandener Dokumentarfilm "Aktion K - Die "Mühlviertler Hasenjagd" im Winter 1944/45" wurde mit dem Großen Preis der Österreichischen Volksbildung ausgezeichnet.

Foto: ZDF/SWR