Herkules, Sohn des Göttervaters Zeus, macht einen Besuch im modernen New York. Prompt gerät er zwischen alle sterblichen und unsterblichen Schurken. Seiner Kraft beraubt muss er um sein Überleben kämpfen und hat durchschlagenden Erfolg.

"Herkules in New York" kam erst zwölf Jahre nach seiner Entstehung in die Kinos. Erst als "Arnold Strong" unter dem Namen Arnold Schwarzenegger mit "Conan - Der Barbar" seinen ersten großen Erfolg gefeiert hatte, schickten die Filmemacher dieses turbulente Action-Abenteuer von 1970, in dem der seinerzeit 23-jährige Mister Universum seine erste Leinwandrolle spielte, ins Rennen. "Herkules in New York" spielte weniger als eine Million US-Dollar ein und war also nicht der fulminanteste Start in Schwarzeneggers Schauspielkarriere. Auch wurden aufgrund seines damals noch recht österreichisch gefärbten Englisch seine wenigen Dialoge komplett synchronisiert. Vor diesem Hintergrund betrachtet, ist der Film eine echte Kuriosität und für jeden Schwarzenegger-Fan ein Muss. Um so mehr als Schwarzenegger sein Faible für Steve Reeves und Reg Park ausleben und eine komödiantische Variante des Superhelden Herkules liefern konnte. Er gibt zu, damals noch keine Ahnung von der Schauspielerei gehabt zu haben: " ... ich war gerade vom Boot heruntergekommen, und schon fragte mich jemand, ob ich in einem Film mitspielen wollte. Es kam mir vor wie ein Traum."