Linda hat eine Party arrangiert, doch keiner kommt. Also hängt sie sich ans Telefon. Gale wollte eigentlich ihre Freundin Barbara mit einem Typen namens Jerry verkuppelt und greift zum Hörer, um sich darüber mit Frank auszutauschen. Jerry hat derweil bei Martin angeklingelt, doch der schenkt ihm kein Ohr, denn soeben hat Denise ihm mitgeteilt, dass er der Vater ihres Kindes ist fernmündlich, versteht sich.

Regisseur Hal Salwen drehte eine tragikomische Satire über junge New Yorker Stadtneurotiker. Das muntere Geschnatter durch die lange Leitung spitzt er peu à peu auf schmerzliche Wahrheiten zu. Denn auch ernste Töne und schlimme Nachrichten müssen durch den heißen Draht. Sex, Lügen und Telefon. "Ich finde es sehr interessant, dass viele Leute gar nicht wirklich mit jemandem reden wollen, wenn sie einen anrufen, sie wollen lieber eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter hinterlassen," erklärt Hal Salwen, warum sein Film hart an der Realität und oft darüber hinaus bedrückend wirkt: "Diese Leute haben die Fähigkeit zu wirklichen sozialen Interaktionen verloren, aber sie täuschen sich mit dem Telefon darüber hinweg, und sie ermöglichen es somit den anderen, sich ebenfalls darüber hinwegzutäuschen." Fazit: Alles nur heiße Luft, nur Worte, und letztendlich leere Worte.