Einst hat Frieder Schulz als Sänger der Band "Heide Hurricane" die Provinzsäle zum Kochen gebracht, heute ist er in Polen ein gut bezahlter Geschäftsführer, der gerade die Hochzeit mit der Polin Gosia vorbereitet. Als völlig überraschend seine Band-Kumpels von damals auftauchen, um die alten Zeiten mit Musik, Party und Alkohol aufleben zu lassen, hat Frieder seine liebe Mühe, den einstigen Freunden zu stecken, dass sie eigentlich weder in sein neues Leben noch in das beschauliche polnische Dorf passen ...

Mit guten Darstellern hat Regisseur Lars Jessen ("Am Tag als Bobby Ewing starb", "Dorfpunks") erneut das porträtiert, was er offenbar vortrefflich kennt: das Leben in der Provinz. Hier geht es einmal mehr um Missverständnisse, alte Macho-Freundschaften und schmuckes Landleben zwischen Tradition und Moderne. Doch leider ist das Ganze weniger lustig, als es hätte sein dürfen. Ein paar Gags sind schlicht zu zotig, als das man noch darüber lachen könnte. Dennoch: sympathische Darsteller, ein paar Gags und der ein oder andere witzige Dialog bleiben.



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