Der Film erzählt die auf historischen Ereignissen beruhende Geschichte des Nez-Perce-Indianerstammes, der 1877 aus Oregon floh, weil er sich im Zuge der Landnahme der Weißen nicht mit den widrigen Lebensumständen in der Reservation zufrieden geben wollte. General Howard und Chief Joseph sind die tragischen Hauptfiguren. Beide lieben den Frieden, beide achten einander, müssen jedoch gegeneinander kämpfen, weil die Regierung in Washington es befiehlt. Howard verfolgt die Indianer von Oregon durch Idaho nach Montana über eine Strecke von 1600 Meilen. Nach einer Reihe von Rückzugsgefechten und nur 50 Meilen von der kanadischen Grenze - dem Tor der Freiheit - entfernt, stellen sich die schlecht ausgerüsteten und erschöpften Indianer zu einem letzten Kampf. Aber sie sind am Ende. Howard nimmt Chief Joseph, den Mann, den er respektieren gelernt hat, gefangen.

Richard T. Heffrons ("Futureworld - Das Land von übermorgen") gelungene Verfilmung eines realen Dramas, das sich gegen Ende des letzten Jahrhunderts zugetragen hat. Der Film gibt die Ereignisse realistisch wieder und ergreift Partei für die Indianer. In der beeindruckenden Abschluss-Rede leistet Joseph vor dem General folgenden Eid: "So sicher wie die Sonne morgen aufgeht: Ich kämpfe niemals wieder."

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