Vorgeführt wird ein Ehepaar, jung, kinderlos, tüchtig im Beruf, im Besitz einer Neubauwohnung und eines Autos. Doch was - außer dem materiellen Wohlstand - verbindet die beiden noch? Sie streiten sich, sind intolerant ihren Schwächen gegenüber und legen seelische Taubheit gegenüber den Interessen und Problemen des Partners an den Tag. Bis eines Tages der blinde Mann vor ihrer Tür steht. Dieser Blinde, von nun an öfter ihr Gast, wird für das Ehepaar zum beiderseitigen Bezugspunkt. Das Prinzip des Blinden, beider Glück zu preisen, sie nicht durch Vorhaltung ihrer Fehler aus der Erstarrung zu lösen, sondern durch Bewusstmachen ihrer lobens- und liebenswerten Eigenschaften, bleibt auf die Partner nicht ohne Wirkung.