In seiner wohnlichen Altbau-Drei-Zimmer-Rakete durchquert der Dickkopf Ijon Tichy die Tiefen des Weltalls und der Vorstellungskraft. Zusammen mit seiner holografischen Assistentin dringt er in Galaxien vor, die noch nie zuvor ein vernünftiger Mensch gesehen hat. Gerade erst hat Tichy ein großes Werk vollbracht und seine neue Assistentin, die Analoge Halluzinelle fertiggestellt, als sich diese als widerspenstig erweist. Anstatt ihrem Schöpfer das Leben und die Steuerung der Rakete zu erleichtern, sorgt sie für eine Bruchlandung auf dem unwirtlichen Planeten Torkov. Dort landet der Zündschlüssel der Rakete auch noch im Schlund eines der großen haarigen Monster, die den Planeten bevölkern und Kulupen genannt werden. So bleibt Ijon Tichy nichts anderes übrig, als sich, bewaffnet mit einem Döschen Pilzsoße, etwas Schnittlauch, einem Sturzhelm und einer Bombe, unerschrocken auf Kulupenjagd zu begeben...

Einsteigen und anschnallen für die kurzweiligste und abgefahrenste deutsche Sciencefiction-Serie seit "Raumpatrouille Orion - Rücksturz ins Kino": Sechs mal 15 Minuten mit den erstaunlichen Abenteuern des ebenso tollkühnen wie einfallsreichen Raumpiloten Ijon Tichy, frei nach den "Sterntagebüchern" des bekannten polnischen Sciencefiction-Autors Stanislaw Lem, von Dennis Jacobsen, Randa Chahoud und Hauptdarsteller und Drehbuchautor Oliver Jahn kurzweilig und mit viel trashigem Witz in Szene gesetzt.

Foto: ZDF