Der Pfandleiher Clemente lebt eher schlecht als Recht von seinem Job, denn Tag für Tag bitten ihn Leute um Geld, für das er sich Sicherheiten geben lässt. Dann geschieht das Unfassbare: Ausgerechnet ihm legen Unbekannte einen Säugling in die Wohnung. Das Baby überfordert ihn bald derart, dass er die Nachbarin Sofia um Hilfe bittet. Derweil diese bei ihm einzieht, versucht Clemente, die Mutter des Kindes zu finden. Als dann auch noch Sofias Bekannter und dessen Frau sich bei Clemente häuslich nieder lassen, erlebt der Pfandleiher zum ersten Mal eine Art Familienleben ...

Leider verzettelt sich das Regieduo Vega in vielen Szenen, bleibt entweder zu lange dabei oder geht dann heraus, wenn es gerade spannend wird. Wer lakonischen Humor im betulichen Stil à la Kaurismäki mag, ist hier gut aufgehoben. Der Rest allerdings wird sich in diesem kleinen Werk aus dem filmischen Entwicklungsland Peru schlicht langweilen.



Foto: Neue Visionen