Bubunne ist ein Land in dem ausschließlich Frauen an der Macht sind und die Männer in der Öffentlichkeit Schleier tragen, sich um den Haushalt kümmern und ab und zu als Lustobjekte herhalten müssen.

Der 20-jährige Jacky lebt zwar in einem abgelegenen Dorf bei seiner Mutter, kommt aber in der Frauenwelt ganz gut an. Er jedoch hat sich ausgerechnet in "La Colonelle", Tochter der Diktatorin und damit zukünftige Machthaberin, verliebt.

Als dann alle Junggesellen aufgerufen werden, sich als potentielle Heiratskandidaten für "La Colonelle" vorzustellen, glaubt Jacky an das Schicksal und setzt alles daran, das Herz seiner Traumfrau zu erobern.

Allerdings funkt sein Onkel Julin ständig dazwischen. Denn der setzt sich heimlich für Männerrechte ein und plant den Sturz des Frauenregimes ...

Jedes erdenkliche Unvermögen

Eine köstliche Persiflage im Monty-Python-Stil auf (vor allen diktatorische und islamistische) Staatsformen hätte es werden können. Doch Regisseur Riad Sattouf – auch als Comiczeichner, Schauspieler, Autor und Musiker unterwegs – zeigt hier nahezu jedes erdenkliche Unvermögen, präsentiert schlecht agierende Schauspieler in schlechten Kostümen und lässt diese von ihm selbst verfasste, schlechte Dialoge ohne Sinn und Verstand aufsagen.

Die alberne Geschichte wurde billig heruntergekurbelt, ergibt selten Sinn und macht überhaupt keinen Spaß. Warum sich etwa Oscar-Preisträger, Regisseur und Schauspieler Michel Hazanavicius ("OSS 117", "The Artist") hier als Untergrund-Aktivist und Charlotte Gainsbourg als Tochter der Diktatorin hergegeben haben, bleibt fraglich.

Ein Anti-Film zum Heulen! Zweifellos ist dies jetzt schon ein ganz heißer Anwärter auf den "schlechtesten Film des Jahres" und somit kein Stern wert.