Zwei dumpfbackige Ganoven überfallen ein illegales Pokerspiel und rauben die Spieler aus. Da der Veranstalter Markie Trattman einst den gleichen Coup durchzog, glaubt man jetzt, dass er das Unterfangen wiederholt hat. Bald geht es ihm an den Kragen, denn das organisierte Verbrechen hat seine Hände natürlich auch im Glücksspiel. Als Markie jedoch seine Unschuld beteuert, schickt man einen Profi-Killer los, der schnell die Spur der beiden Möchtegern-Gangster aufnimmt ...

Würden die Ganoven hier nicht permanent über Uninteressantes lamentieren, man hätte es mit einem starken Thriller zu tun. Denn Brad Pitt als Profikiller, der sich ständig über die Unentschlossenheit seiner Auftraggeber oder seinen saufenden Kollegen ärgert, hat durchaus das Potential zur Kultfigur. So jedoch verkommt das Ganze schnell zum geschwätzigen Underdog-Streifen mit Nerv-Charakter. Regisseur Andrew Dominik hatte schon mit "Die Ermordung des Jesse James durch den Feigling Robert Ford" – ebenfalls mit Pitt – bewiesen, dass Genrefilme nicht unbedingt sein Ding sind.



Foto: Wild Bunch