Moruk: Murat und Hakan sind zwei Berliner Jungs türkischer Abstammung, die sich gegenseitig am liebsten "Moruk" nenen, das bedeutet "Alter". Gemeinsam schlagen sie die Zeit tot, hängen beim Kiffen ab, träumen über ihre Zukunft oder verteidigen ihre Straßenecke, die sie für sich erobert haben. Als eines Tages Irina und Klara ihren Weg kreuzen, gerät ihre Welt gehörig aus den Fugen ... 24 Stunden Schlesisches Tor: Seit 1989 ist der Bahnhof Schlesisches Tor zu einem der beliebtesten Treffpunkte Berlins geworden. Anwohner, Nachtschwärmer und dort Arbeitende werden in kurzen Porträts vorgestellt, die zeigen, was diesen Ort so besonders macht.

Die beiden vollkommen unterschiedlichen Kurzfilmn vermitteln ein facettenreiches Bild des Berliner In-Stadtteils Kreuzkölln. Während Nachwuchsfilmemacher Serdal Karaça in seiner gelungenen Kurzkomödie Klischees um dealende Straßenjungs (hervorragend verkörpert von Oktay Özdemir und Burak Yigit) aufbaut, um sie dann leise und lakonisch zu brechen, zeigt das Regie-Duo Eva Lia Reinegger und Anna de Paoli das Leben am Schlesischen Tor von morgens sechs bis abends sechs. Geschichten von Liebe und Freundschaft, Arbeit und Kindern, Einsamkeit und Frohsinn.

Foto: Moviemento