Die lebenshungrige Yuma hat kaum Chancen, aus ihrem Milieu zu entkommen. Einziger Ausweg aus dem Armenviertel Managuas: eine erfolgreiche Sportlerin werden. Dann entdeckt der einst erfolgreiche Boxer Polvorita Yumas Talent und wird zu ihrem Förderer. Als sie dann noch den Journalismus-Studenten Ernesto vor einem Raubüberfall rettet, verliebt sich Yuma nicht nur, ihr eröffnet sich auch eine unbekannte, faszinierende Welt ...

Kaum zu glauben: das ist seit 20 Jahren der erste Spielfilm, der in Nicaragua gedreht wurde. Zugegeben: technisch und erzählerisch besteht hier offenbar noch Nachholbedarf, doch über weite Strecken weiß diese realistisch anmutende Geschichte durchaus zu überzeugen, zumal die Regisseurin Florence Jaugey den Kampfeswillen ihrer Protagonisten wohl auch bei der zehn Jahre dauernden Realisierung dieses Projektes an den Tag gelegt hat.



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