Die Nachtclubsängerin Lola wartet in Nantes auf Michel, den seit Jahren verschwundenen Vater ihres Sohnes. Dabei läuft vor ihrem inneren Auge noch einmal die Vergangenheit ab. Währenddessen träumt ihr Jugendfreund Roland vergeblich von einer gemeinsamen Zukunft mit ihr ...

Das Eigentümliche an diesem Film ist wohl die Tatsache, dass alle Dialoge gesungen werden - allerdings ohne Musikbegleitung. Der als Huldigung an Max Ophüls gedachte Film wirkt meist aber wie eine unausgegorene Mischung aus als "Musical ohne Musik" und Melodram. Trotzdem ist dieses Werk vor allem wegen seiner formalen Stärke wie etwa die Kamerabewegungen bemerkenswert. Jean-Luc Godard übernahm hier übrigens eine Berater-Rolle.

Foto: arte F/Agnès Varda