Zum 200. Jahrestag der Völkerschlacht Während der Befreiungskriege 1813 in einer kleinen sächsischen Stadt: Eine Schar von Lützowern raubt aus dem Haus eines Kollaborateurs die französische Kriegskasse, weil sie von ihrem Dienstherrn keinen Sold bekommen. König Friedrich Wilhelm III. ist das Lützowsche Freikorps ein Dorn im Auge. Auf seinen Befehl wird die Freischar nicht über den mit Napoleon beschlossenen Waffenstillstand informiert, um sie in eine Falle zu locken. Aber Lützow glaubt der Kunde nicht, und so gerät ein Teil seiner Freischärler in einen verhängnisvollen Hinterhalt der Franzosen… Der Film erzählt eine dramatische Etappe im Leben der "schwarzen" Freischar (so genannt wegen ihrer schwarzen Uniformen: Schwarz war der einzige Farbton, der sich durch Einfärbung unterschiedlichen Tuches herstellen ließ) Majors Adolf Freiherr von Lützow während der Befreiungskriege im Juni 1813: In einer sächsischen, von napoleonischen Truppen besetzten Kleinstadt Anfang Juni. Da der preußische König Friedrich Wilhelm III. den Freiwilligen des Lützowschen Freikorps den Sold verweigert, raubt eine Schar von ihnen unter Hauptmann Friesen (Jürgen Reuter) aus dem Haus des Kollaborateurs und Uniformfabrikanten Kerstinn (Wolfgang Dehler) die französische Kriegskasse. Friesen wird dabei gefangen, doch der napoleonische Sergeant Fleuron (Lew Prygunow) - jakobinischer Gesinnung - rettet ihn vor dem sicheren Tod. Gemeinsam fliehen sie zu den Lützowern in die Wälder. Marie (Herta Knoll), die Tochter Kerstinns und dessen Schreiber Püttchen (Jaecki Schwarz) sympathisieren ebenfalls mit den Lützowern. Sie erfahren in Kerstinns Haus, dass auf Befehl des Königs Lützows Freischar nicht über den gerade mit Napoleon geschlossenen Waffenstillstand informiert werden soll, damit sie ihn unwissentlich brechen und so dem Gegner ausgeliefert sind. Marie, verkleidet als Mann, und Püttchen informieren die Freischärler von diesem Komplott. Lützow glaubt nicht an einen Verrat des Königs, und so gerät ein Teil seiner Truppe in den geplanten Hinterhalt. Dass der in den Freikorps herrschende freiheitliche Geist für den König eine Gefahr bedeutet und sie deshalb unschädlich gemacht werden sollen, begreift Lützow zu spät. Das Lützowsche Freikorps wurde im Februar 1813 mit offizieller Billigung unter dem Namen Königlich Preußisches Freikorps als reguläre Truppe des preußischen Heeres gegründet. Es bestand aus patriotisch gesinnten Freiwilligen aus allen deutschen Landen, die gegen Napoleon kämpfen wollten. Zu den bekannten Mitgliedern zählten die Leipziger Turner Friedrich Ludwig Jahn und Karl Friedrich Friesen. Der Film, der nach einem Theaterstück von Hedda Zinner entstand, weicht von der realen Geschichte ab. Während der Überfall auf die sächsische Kleinstadt (in Wirklichkeit war es Kahla in Thüringen) sich tatsächlich ereignet hat, ist die Verschwörung sächsischer Tuchhändler und preußischer Generalität gemeinsam mit den Franzosen Fiktion.