Ende der Fünfzigerjahre bricht die junge Rose aus ihrem vorgezeichneten Leben aus. Sie verlässt nicht nur ihre französische Provinzstadt, sondern auch den Verlobten und geht nach Paris. Hier erfüllt sie sich einen Traum und findet eine Anstellung als Sekretärin in einem Versicherungsbüro. Ihr junger Chef Louis Échard hat sie nur eingestellt, weil sie extrem schnell im Zwei-Finger-System die Schreibmaschine zu bedienen vermag. So ist der ehrgeizige Échard bemüht, sie weiterhin im Tippen auszubilden, damit sie an einem Schnellschreibwettbewerb teilnehmen kann. Dabei entgeht ihm, dass sich die Schöne längst in ihn verliebt hat ...

Kinodebütant Régis Roisard ist diese märchenhafte Geschichte leider in der ein oder anderen Szene zu lang geraten. Doch abgesehen davon, dass der Charme von Hauptdarsteller Romain Duris nicht so recht greifen will, ist dem Regisseur ein buntes, mitunter witziges Werk mit faszinierendem Zeitkolorit gelungen. Die gute Ausstattung, die sympathische Hauptdarstellerin und die einige tolle Nebendarsteller sorgen für unterhaltsamen Esprit.



Foto: StudioCanal