Im provinziellen Dorf ist er zwar ein angesehener Bürger, doch seit dem Tod seiner Frau führt der 54-jährige Fred ein bescheidenes wie einsames Dasein. Seinen Sohn hat er noch zu Lebezeiten seiner Frau aus dem Haus gejagt, was er immer noch stark bedauert. Als eines Tages Theo vor der Tür steht, nimmt sich der Spießbürger Fred des offensichtlich geistig minderbemittelten Mannes an und lässt den offenbar heimatlosen bei sich wohnen. Kein Wunder, dass schon bald die Gerüchteküche im Dorf kocht. Doch auch Theo verbirgt ein tragisches Schicksal ...

Der niederländische Schauspieler, Autor und Regisseur Diederik Ebbinge erzählt mit seinem zweiten Langfilm eine kleine, aber feine Geschichte über einen überaus korrekten Spießbürger, der mit seinen Lebenslügen und -fehlern konfrontiert wird. Dank der guten Darsteller - René van’t Hof kennt man hier vielleicht noch aus den Eine Familie zum Knutschen-Filmen - schaut man dem tragikomischen Treiben in der Nachbarschaft auch gerne zu. Filmisch ist das Ganze jedoch eher gute TV-Kost.



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