Der 34-jährige Daniel ist ein durchaus heller Kopf, hat aber stets ein Problem: Da er mit dem Down-Syndrom zur Welt gekommen ist, wird er selten als Mann gesehen und das, obwohl er sein Studium mit Auszeichnung abgeschlossen hat. Auch bei den Arbeitskollegen macht er schnell Vorbehalte und Vorurteile aus. Als er sich in die lebenslustige Kollegin Laura verliebt und der schließlich klar wird, dass Daniel ein bemerkenswerter Mann ist, entwickelt sich zwischen den beiden eine ganz besondere Freundschaft, die allerdings das direkte Umfeld der beiden völlig verstört ...

Dies ist nicht nur ein Film, der eine ungewöhnliche Liebesgeschichte erzählt, sondern auch mit Vorurteilen aufräumt. Denn hier geht es um die Ressentiments gegenüber Andersartigen und deren oft idiotischen Gründe. Hauptdarsteller Pablo Pineda ist tatsächlich der erste Europäer mit Down-Syndrom, der einen Hochschulabschluss erworben hat. Auch seinem starken Auftretens ist es zu verdanken, dass spätestens nach diesem Werk bestimmte Vorurteile gegenüber der Mutation eingemottet gehören. Hauptdarstellerin Lola Dueñas, die schon bei renommierten Regisseuren wie Pedro Almodóvar und Alejandro Amenábar zum Einsatz kam, zeigt hier, dass auch sie zu den Großen Europas gehört.



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