Nach der Scheidung scheint die Bankangestellte Margit ihr Leben wieder halbwegs in den Griff bekommen zu haben, da will ihr Sohn ausgerechnet eine Russin heiraten. Als sich dann auch noch deren Familie ankündigt, endet der Besuch schnell im kulturellen Chaos. Dabei kennt Margit nur ein Ziel: ihren geliebten Sohn zurückgewinnen...

Das Regiedebüt von Barbara Gröftner will sich als erster "österreichische Dogma-Film" verstanden wissen. Doch darunter versteckt sich nur das inszenatorische Unvermögen. Die witzige Geschichte über ein Muttersöhnchen und das Aufeinandertreffen unterschiedlicher Kulturen geht schnell in nervenden Wackelbildern unter. Warum das handwerklich schlampige Werk 2002 mit dem renommierten Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet wurde, bleibt wohl das Geheimnis der Jury.