Im Alter von fünf Jahren verlor die aus Dresden stammende Christiane Reppe ihr rechtes Bein durch eine Amputation. Trotzdem startete sie ein Karriere im Leistungssport als Schwimmerin und heimste zahlreiche Medaillen und Auszeichnungen ein, wie etwa zwei Bronzemedaillen in Einzelwettbewerben bei den Paralympics in Athen 2004. Weitere Höhepunkte in ihrer Karriere waren die Teilnahme an zwei Weltmeisterschaften, einer Europameisterschaft und den Paralympics in Peking 2008 und London 2012. Sie hält mehrere deutsche Rekorde und einen Europarekord im Schwimmen.

Christiane Reppe ist nur einer der behinderten Sportlerinnen und Sportler, die der durch Contergan geschädigte deutsche Regisseur Niko von Glasow ("Alles wird gut", "Nobody's Perfect") auf ihrem entbehrungsreichen Weg zu den Paralympics 2012 in London begleitet hat. Glasow, nicht gerade als glühender Sport-Anhänger bekannt und zuvor kein Freund der Paralympischen Spiele, reiste auf den Spuren der Athleten in die USA, nach Japan, Norwegen, Griechenland und Ruanda, beobachtete sie bei den Spielen in London und zeigt Menschen, die trotz ihrer Behinderung an ihren Wünschen, Träumen und an ihrer Passion festhalten.



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