Dublin 1916. Die Briten schlagen brutal den Osteraufstand irischer Unabhängiglkeitskämpfer nieder. Unter ihnen ist auch Michael Collins. In den folgenden Jahren ist Collins maßgeblich am Aufbau der IRA, der Irisch-Republikanischen Armee beteiligt. Als Chef des Geheimdienstes entwickelt er die Taktik, durch ein modernes Spionagenetz den Gegner an empfindlichen Stellen zu treffen. Ohne Rücksicht auf Verluste zieht Collins erneut in den Kampf für die Unabhängigkeit Irlands vom britischen Empire. Erst als er es mit politischen Mitteln versucht, stößt er auf Widerstand aus eigenen Reihen ...

Neil Jordan zeigt in seinem Geschichtsdrama die Hintergünde um die Gründung der IRA. Doch was nach einer spannenden Geschichtsstunde klingt, entpuppt sich als müde Biographie. Es scheint so, als hätte der Regisseur nicht 'mal einen Irland-Film von John Ford gesehen. Selten sah man eine derart langweilige Kamera wie in hier. Außerdem hätte man sich die Rolle von Julia Roberts völlig schenken können.