Der wohlhabende Monsieur Claude lebt eigentlich recht glücklich mit seiner Frau Marie in der französischen Provinz. Die vier gemeinsamen hübschen Töchter sind inzwischen allesamt erwachsen und das doch etwas konservative und vor allem katholische Ehepaar wünscht sich nichts mehr, als tolle Ehemänner für sie. Doch die Auserwählten der Mädels erfüllen nicht unbedingt ihre Wünsche.

Tochter Ségolène heiratet den Chinesen Chao, Isabelle den Muslim Rachid und Odile den Juden David. Kein Wunder also, dass der Haussegen etwas schief hängt. So sind die Eltern überglücklich, als die jüngste Tochter Laure ankündigt, ihren Verlobten, ein französischer Katholik, zum Abendessen einzuladen. Doch dann ist die Überraschung groß: Charles ist schwarz. Doch Claude und Marie geben nicht so leicht auf. Während nun die Hochzeitsvorbereitungen im vollem Gange sind, sabotieren sie die Beziehungen ihrer Töchter, wo es nur geht ...

Gelungener, böser Wortwitz

Gerade im heutigen Frankreich, in dem der Nationalismus immer populärer wird, überrascht diese recht pointierte Multikulti-Komödie, in der vor allem konservative Kräfte deftig ihr Fett abbekommen. Dank der guten Darsteller, des gelungenen bösen Wortwitzes (der leider in der deutschen Synchronisation mitunter stark leiden muss) und der spaßigen Verwicklungen bietet diese Komödie - Erinnerungen an "Rat mal, wer zum Essen kommt" werden wach - durchaus viel Gelegenheit, aus vollem Halse zu lachen. Auch wenn ob der oft provokanten Äußerungen der ein oder andere Lacher schon mal im Halse stecken bleibt!