Die Eifel ist ein grenzüberschreitendes Mittelgebirge im Westen Deutschlands, bekannt für die schöne Landschaft, weite Felder, endlose Wiesen, sanftgewellte Hügel und pittoreske Städte. Für den großstadtlärmgeplagten Kölner ist die Eifel das Naherholungsgebiet schlechthin und Ausflugsziel zahlreicher Wochenendausflüge. Doch wohnen möchte der Kölner dort nicht. Da wundert es niemanden, dass Kripo-Kommissarin Sophie Haas stinksauer ist. Statt Leiterin des Morddezernats zu werden, wird sie aus der Domstadt nach Hengasch versetzt, ein verschlafenes Nest in der Eifel. Gemordet wird allerdings auch hier ...

Von den Kritikern hochgelobt, von den Zuschauern kaum beachtet lief die Krimi-Comedy-Serie Anfang 2008 das erste Mal über die deutschen Bildschirme. Nach einem durchaus hoffnungsvollen Start rutschte die Quote jedoch recht schnell ab. Mitten in der Staffel schauten gerade mal 2,33 Millionen Menschen zu - ein Tiefpunkt für Kommissarin Haas und ihre Abneigung gegen die ländliche Idylle. Zum Staffelfinale gab es einen kurzfristigen Anstieg auf 3,56 Millionen Zuschauer. Trotz der eher mittelmäßigen Quote hat der Sender eine zweite Staffel mit sieben neuen Folgen in Auftrag gegeben, die im Anschluss an die sechs Folgen der ersten Staffel gezeigt werden.

Foto: ARD/Frank Dicks