Frankreich im Kriegsjahr 1944: Thérèse hat es eilig, nach Paris zu kommen, doch von ihrem Heimatort gibt es keine Zugverbindung in die Hauptstadt. Auf dem Dorf hatte sie das Grab ihres Vaters besucht und sich mit Lebensmittelvorräten eingedeckt. Gerade sind einige britische und amerikanische Flugzeuge abgeschossen worden und die Deutschen wollen wissen, wo sich die überlebenden Piloten versteckt halten. Als Thérèse mit einem Bekannten auf einem mit Ziegen beladenen Karren Richtung Paris fährt, entdeckt sie dort die vermissten Piloten, die sie darum bitten, sie in einen Zug nach Paris und dort in eine geheime Unterkunft zu schmuggeln. Doch in dem Versteck, wohin sie die Männer begleitet, ist kein Platz für den Amerikaner…

Ein sorgfältig inszeniertes Weltkriegs-Melodram von René Clément, dessen Filme häufig von Faschismus und Krieg geprägt sind. Man denke nur an "Boot der Verdammten" von 1949, "Nacht der Erfüllung" (1962) und "Brennt Paris?" (1965). In "Brennt Paris?" arbeitete er übrigens das zweite und letzte mit seiner Hauptdarstellerin Simone Signoret zusammen.